HEILFASTEN

Beim Fasten wird für einen bestimmten Zeitraum freiwillig auf Nahrung oder Genussmittel verzichtet. Fasten soll den Körper von innen reinigen und entgiften.
In der Vergangenheit fastete man oft nur aus religiösen oder kulturellen Gründen.

In der heutigen Gesellschaft gibt es zahlreiche Formen des Fastens, die auf die Gesundheitsförderung abzielen.

Heilfasten gilt als eine der gängigsten Arten. Der Arzt Otto Buchinger entwickelte diese Methode zur Gesundheitsprävention als auch zur Therapie bei bestimmten Krankheiten.
Im Gegensatz zum totalen Fasten wird dem Körper beim Heilfasten eine geringe Menge Energie zugeführt. Heilfasten wirkt laut Buchinger nicht nur auf der medizinischen, sondern auch auf psychosozialer und spiritueller Ebene.

Diese 3 Dimensionen bilden zusammen eine nicht zu trennende Einheit. Buchinger sprach daher auch von einer „Diät der Seele“ während des Fastens. Der Fastende soll sich schönen Dingen wie Musik, Büchern, Natur und Meditation widmen und Medienkonsum sowie täglichen Stress meiden.

Einen positiven Effekt gab es besonders bei Folgenden Erkrankungen:

• Metabolisches Syndrom
• chronische Entzündungen
• chronische kardiovaskuläre Krankheiten
• chronische Schmerzzustände
• atopische Krankheiten
• psychosomatische Krankheiten