Achtsamkeit

„Wer inne hält, erhält inneren Halt“

Achtsamkeit – von vielen lange in die esoterische Ecke verbannt, ist sie heute eine der wichtigsten Techniken, um mit unserem „Schneller-Höher-Weiter-Alltag“ besser klarzukommen.

Achtsam sein bedeutet im Hier und Jetzt zu sein – und zwar nicht nur körperlich, sondern auch mental, im Hier und Jetzt anzukommen und zu beobachten anstatt zu bewerten.

Viele hängen mit ihren Gedanken entweder in der Vergangenheit fest, beschäftigen sich mit Sorgen oder denken über die Zukunft nach, in der Hoffnung, dass sich irgendwann ein zufriedener Zustand einstellen wird.

Ein achtsamer Mensch hingegen achtet auf den Moment und beobachtet ihn, ohne zu bewerten. Achtsam sein bedeutet, diese Bewertung sein zu lassen und sich auf das zu konzentrieren, was gerade außerhalb der Gedanken ist. Das Ziel ist es, eine achtsame Haltung in den privaten wie beruflichen Alltag zu übertragen und dadurch gelassener mit Stress sowie belastenden Gedanken und Gefühlen umgehen zu können.

 

Achtsamkeitsübung

 Sie können diese Übung immer und überall machen – an der Ampel, in der Warteschlange am Supermarkt, etc.. Normalerweise sind das Momente, in denen Sie sich ärgern, dass Sie warten müssen, stimmt’s? Nutzen Sie ab jetzt genau diese Momente, um Ihre Achtsamkeit zu trainieren und im Moment anzukommen:

 

Nehmen Sie sich und Ihre Umwelt bewusst wahr, mit allen Sinnen: Den Duft der Frühlingsblumen, das Vogelgezwitscher aber auch den originellen selbstgemachten Mundschutz, den die Person vor Ihnen in der Schlange an der Kasse trägt.

 

Gelingt Ihnen das, erreichen Sie mehrere Dinge gleichzeitig:

Sie ärgern sich nicht unnötig darüber, dass Sie warten müssen. Sie üben, im Moment zu sein und geben Ihrem Gehirn so eine wohlverdiente Pause.

Je öfter Sie üben, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich diese kleinen Auszeiten zu nehmen.