Yoga – Geschichte, Grundwissen, Wirkung auf die Gesundheit

Geschichte:

Der Begriff „Yoga“ stammt aus dem „Alt-Indischen“ Sanskrit und bezeichnet eine philosophische Lehre, welche „Vereinigung“ oder „Integration“ von Körper und Geist bedeutet.
Die ersten Yogis werden etwa 1500 Jahre v. Chr. in den indischen Quelltexten erwähnt.
Die Rede ist dabei von heiligen Männern, die meditieren und Atemübungen machen.

Yoga, wie er im Westen gelehrt wird, beruht auf einer modernen Form, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Traditioneller, indischer Yoga unterscheidet sich grundsätzlich vom westlichen, modernen Yoga und enthält sehr viel komplexere Lehren und Praktiken als die modernen Formen.

Wirkung auf die Gesundheit:

Körperliche Yoga-Übungen werden als „Asanas“ oder „Yogasanas“ bezeichnet und beinhalten einen angemessenen Wechsel an Anspannung (Kräftigung, Mobilisierung) und Entspannung.

Positive Wirkungen hat Yoga unter anderem auf die Beweglichkeit, Kräftigung der Stützmuskulatur und auf das allgemeine Wohlbefinden.
Kombiniert mit Meditation und Entspannung wirkt Yoga außerdem positiv bei Stressassoziierten Symptomen, Übergewicht oder Schmerzsymptomen, wie etwa Rückenbeschwerden oder Migräne.

Einige meditative Yoga-Formen legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen sowie Atemübungen (Pranayama), andere Richtungen betonen die Askese.

Yoga ist für alle Altersgruppen geeignet, eine Einheit dauert zwischen 60 und 90 Minuten und bietet – mit entsprechendem Fokus – in jeder Lebenssituation die Möglichkeit, Körper und Geist in Einklang zu bringen und die Lebensqualität zu verbessern.